Trauer um „einen der besten Pfarrer“ der Gemeinde Rieden
Friedrich Glaser im Alter von 80 Jahren gestorben
Im Alter von 80 Jahren starb in Rieden Pfarrer Friedrich Glaser. Sein Tod löste nicht nur in der Gemeinde Bestürzung und Trauer aus. Riedens Bürgermeister Max Streif nannte Glasers Tod einen „unheimlichen Verlust“ für Rieden. „Pfarrer Glasers menschliche Größe, seine souveräne und fürsorgliche Art mit Menschen umzugehen, macht ihn unvergessen. Er war durch seine gelebte Menschlichkeit einer der besten Pfarrer in unserer Gemeinde, und ich selbst verliere mit ihm einen väterlichen Freund.“
Als Heimleiter im Gymnasium Hohenschwangau war Pfarrer Glaser tagtäglich von früh bis spät für die Schüler und Eltern ein verständnisvoller Ansprechpartner. Er kümmerte sich mit beispielhaftem Einsatz gleichermaßen um die Studienfortschritte der Kinder wie um die Gestaltung ihrer Freizeit. Der Leiter des Gymnasiums, Oberstudiendirektor Edward Weber, bezeichnete den Verstorbenen als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Schule. „Er hat als Heimleiter im und für das Heim gelebt und sich mit unglaublicher Ausdauer um die Schülerinnen und Schüler gekümmert. Er war ein Phänomen an Ruhe und Gelassenheit, seine Leistungen für unser Gymnasium waren einmalig.“
Zum Download:
-> Seite mit der Todesanzeige in der Allgäuer Zeitung vom 26.01.2007 [PDF, 1.180 KB]
-> Seite mit Nachruf in der Allgäuer Zeitung vom 26.01.2007 [PDF, 234 KB]
-> Nachruf (nur Artikel) aus der Allgäuer Zeitung vom 26.01.2007 [jpg, 181 KB]
-> Seite mit den Nachrufen in der Allgäuer Zeitung vom 27.01.2007 [PDF, 813 KB]
Hallo zusammen,
leider habe ich gerade die Nachricht vom Tode von unserem einmaligen ( ehemaligen ) Heimleiter Friedrich Glaser erhalten. Das macht mich schon sehr traurig. Schliesslich habe ich ja auch 10 Jahre meines Lebens ( 1970 bis 1980 ) mit Ihm im Internat verbracht.
Er war schon eine einzigartige Persönlichkeit, siene Art die Probleme im Internat zu lösen, Die irren Wanderungen über Berg und Tal ( wohl mit viel Hilfe von oben ) und sein eigener Humor werden wohl allen in Erinnerung bleiben, die Ihn erlebt hatten.
Kutschi und Meggie wurden ja auch von Ihm in den Stand der Ehe geführt.
Ich denke er hat jetzt seine Ruhe gefunden und wird jetzt von seiner persönlichen Wolke im Himmel das seltsame Treiben auf dieser Erde beobachten können.
Im Anhang habe ich zwei Fotos aus den Siebzigern beigelegt.
Viele liebe Grüße
Alexander "Sàndor" Romos